Die CanadasDer nächste Tag führte mich schon in den Morgenstunden von meinem Ferienhaus in Abades in den Nationalpark auf Teneriffa, in die Canadas, wo sich der höchste Berg Spaniens der Pico del Teide befindet. Seit Mitte der 50. Jahre gibt es den Nationalpark auf Teneriffa mit einer Gesamtfläche von 135 km². Der Name El Teide ist zurück zuführen auf die Urbevölkerung der Guanchen. Die Hänge sind kaum bewachsen. Der Teide ist ein Schichtvulkan, der sich durch Anhäufung von verschiedenen Materialen aufeinander folgender Eruptionen gebildet hat. Die letzten Erouptionen auf Teneriffa fanden 1909 am Chinyero und 1798 am Teide statt.
Leider hatten wir keine Genehmigung für die Besteigung des Gipfels. Hierzu ist eine schriftliche Erlaubnis von dem Büro der Nationalpark Verwaltung in Santa Cruz erforderlich.
 
 
Seit 1971 gibt es die Teide-Seilbahn, die in einer Höhe von 2365 Metern beginnt und in einer Höhe von 3555 Metern endet. Bei stärkeren Winden kann es jedoch passieren, das der Seilbahnbetrieb eingestellt wird. Wir hatten Glück und haben bei absolut klarem Wetter einen fantastischen Ausblick auf die kanarischen Nachbarinseln Gran Canaria, El Hierro, La Gomera und La Palma genossen. Ein Eindruck der unvergesslich bleiben wird.

Am späten Nachmittag traten wir dann die Rückreise an und fuhren durch das La Orotavatal nach Puerto de la Cruz, wo wir den Abend in einem spanischen Restaurant haben ausklingen lassen.
 
Photos by Andreas Scheidt ©2010
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