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Informationen für die Kanaren Insel Gran Canaria - Allgemeine Infos

Geographie

Ein Tal im Inselinneren von Gran Canaria

210 km von der Nordwestküste Afrikas entfernt liegt die annähernd kreisrunde Vulkaninsel mit einem Durchmesser von ca. 45 km und einer Fläche von 1.532 km2 zwischen ihren größeren Nachbarinseln Teneriffa im Westen und Fuerteventura im Osten bei 28° nördlicher Breite und 15° 35' westlicher Länge. Die höchste Erhebung im Zentrum der Insel ist der 1.949 Meter hohe, erloschene Vulkan Pozo de las Nieves. Auf Grund seiner klimatischen und geographischen Vielfalt, seiner differenzierten Flora und Fauna wird Gran Canaria auch als "Miniaturkontinent" beschrieben. Aus dem Bergland des Inselinneren führen viele Trockentäler, die barrancos, bis an die Küste. Bei den seltenen Regenfällen, die dann aber recht ergiebig sein können, füllen sich diese barrancos zu teilweise reißenden Sturzbächen. In den bewohnten Gegenden wurden sie deshalb stark ausgebaut und befestigt.


Geschichte

Gran Canaria war seit 3000 v. Chr. von den Guanchen bevölkert, bis sie im 15. Jahrhundert von Spanien in Besitz genommen wurde. Die Guanchen waren Höhlenbewohner.


Tourismus

Las Canteras Strand in Las Palmas Mit 790.000 Einwohnern, von denen etwa 350.000 in der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria leben, ist Gran Canaria die bevölkerungsreichste Insel des Archipels. Jährlich besuchen 2,2 Millionen Menschen das Herzstück der Kanarischen Inseln, vor allem das touristische Zentrum Gran Canarias im Süden der Insel mit den Orten Maspalomas, Playa del Inglés und San Agustín.


Ferienorte

  • Im Süden der Insel
    • San Agustín
    • Playa del Inglés
    • Maspalomas
    • Puerto Rico
    • Mogán
    • Puerto de Mogan
    • Santa Lucía de Tirajana
  • Lohnende Orte verteilt auf der Insel
    • Arguinegin oder Arguineguín
    • Fataga
    • Puerto de las Nieves (bei Agaete)
    • Agüimes
    • Arucas
    • Firgas
    • Galdar
    • Las Palmas
    • Moya
    • San Bartolomé de Tirajana
    • San Nicolás
    • Santa Brígida
    • Tejeda
    • Telde
    • Teror, religiöses Zentrum Gran Canarias mit typischen altkanarischen Häusern mit geschnitzten Holzbalkonen rund um die Basilica de Nuestra Señora del Pino
    • Valleseco
    • Valsequillo
    • Vecindario
    • Vega de San Mateo

Sehenswürdigkeiten

Strand von Maspalomas
  • Der malerische Fischerort Puerto de Mogan
  • Die Dünen von Maspalomas
  • Palmitos Park - Paradiesischer Palmen- und Vogelpark
  • Der Trinkwasser-Staudamm im Barranco oberhalb von Maspalomas im Hinterland
  • Das "Cruz de Tejeda", ein Aussichtspunkt am Gipfel mit Blick zum "Pico de Teide"
  • Der Banana Park Maspalomas, typisch kanarischer Bauernhof (Finca)
  • Felsnadel Dedo de Dios (Finger Gottes) in Puerto de las Nieves
  • Cenebio de Valerón, über 290 Höhlen, die von den Ureinwohnern in den Tuffstein gehauen wurden
  • Botanischer Garten Jardin Canario in Tafira Alta
  • Der 80m hohe Monolith, Roque Nublo

Schutzpatron gegen die Heuschrecken

Bei den Bauern der Gegend wird der heilige Batholomäus als Schutzpatron gegen die gefräßigen Heuschreckenschwärme geschätzt. Am 28.03.1758 begann die schwerste Heuschreckenplage in der Geschichte von Gran Canaria. Sie verwüsteten Hänge und Täler des Nordens und verschonten auch nicht das ca. 8 km entfernte Bergdorf Fontanales von Moja. Nach ca. 40 Tagen, so zumindest die Legende, erinnern sich die Bewohner des Heiligen Bartholomäus, wurde die Heiligenfigur aus der Kirche getragen und die dann entsprechend zum Himmel aufschaute, wo es dann anfing zu regnen und die Plage ein Ende hatte. Seither feiern die Bürger Moyas ein Fest.

Das höchste Fest feiern die Bewohner Mojas am 2.Februar, wenn die Virgen de la Candelaria, die Jungfrau von Candelaria ehren. Ein Nachfahre der spanischen Eroberer Teneriffas brachten Sie im 16. Jahrhundert von dort mit. Heute sind leider nur noch Gesicht und Hände der Statue im Original erhalten. Gefeiert wird in diesem Ort San Antonios (13. Juni) und Carmens (15.07.)

In der Umgebung von Moja hat ein Rest des Lorbeerwaldes, der vor der Eroberung durch die Spanier dieses Gebiet bedeckte, überlebt. Er steht heute unter Naturschutz. Etwa 2 km hinter Moya , an der Landstraße nach Guia, ist der Wald ausgeschildert. Eins erstreckte sich dieser Lorbeerwald über den gesamten Norden der Insel. Die Bäume waren von Lianen und Efeu umkränzt, dichtes Untergebüsch machte ein Durchkommen fast unmöglich. Jedoch 5 Jahrzehnte nach der Eroberung durch die Spanier wurden große Teile des Waldbestandes zur Rodung freigegeben, um Brennholzbedarf für die Zuckerindustrie zu decken. Um jedoch die weitere Zerstörung des Waldbestandes zu unterbinden, wurde in königliches Dekret erlassen, in dem jede weitere Abholzung unter Strafe gestellt wurde. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde dann wieder aufgeforstet, so dass sich der Wald inzwischen regeneriert. Heute wachsen in Barranco de los Tilos wieder rund fünf einzigartige Pflanzen.


Der Süden

Der Süden von Gran Canaria ist eines der größten Urlaubsgebiete von Europa. Der Grund sind vor allem die Strände (allen voran der Superstrand von Playa de Ingles und Maspalomas) und das Klima. Im Süden von Gran Canaria herrscht 12 Monate im Jahr Urlaubswetter. Dementsprechend ist die Haupturlaubszeit der Winter. Während es selbst in Südeuropa kühl und regnerisch ist, kann man sich hier über Sonne und Temperaturen um 25 freuen. Im Sommer (Juni bis September) ist wesentlich weniger los, das Klima ist natürlich auch dann hervorragend. Es regnet das ganze Jahr so gut wie nie, die Landschaft ist wüstenhaft.

Der Norden

Anders als im Süden gibt es im Norden kaum Tourismus. Das Wetter ist regnerischer und windiger als im Süden, die Landschaft ist grüner und abwechslungsreicher. Viele Einwohner leben von der Landwirtschaft, vor allem sieht man überall Bananenplantagen.

Quellenhinweis

Die auf dieser Seite genannten Informationen basieren, soweit nicht anders angegeben, auf dem Artikel Spanien (Stand 18.10.2005) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) und stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License). Eine Liste der Autoren ist unter http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gran_Canaria&action=history abrufbar.


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Aktualisiert am 28.04.2010

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